Marokko – positive Reizüberflutung in der Medina
Alle Beiträge:
- Anreise
- Tag 1 – Reizüberflutung in der Medina
- Tag 2 – Gärten – Teppiche – Schulen – Hammam
- Tag 3 – Marrakesch – Essaouira
- Tag 4 – Essaouira
- Tag 5 – Strand – Arganwälder
- Tag 6 – Markt – Frischer Fisch – Am Strand
- Tag 7 – Surfen – Shoppen – Tajine à la Fatima
- Tag 8 – Letzter Tag vor Ort
Guten Morgen – Frühstück um 8:30 – leckerer Kaffee und Tee – ein wenig Obst – verschiedene Brote – Konfitüren und ein Spiegelei. Süsser als wir es kennen, aber lecker. Nebendran räkelt sich eine Katze. Wir haben heute u.a. gelernt, dass Katzen fast in jedem Haus zu finden sind – sie bringen Glück 🙂


Um 9:30 kommt uns der National Guide abholen – damit wir uns in der Medina an Tag 1 nicht verlaufen und ein bisschen mehr als einfach nur «Durchlaufen» machen. Mohammed führt uns als erstes zur Koutoubia-Moschee – die grösste Moschee hier in Marrakesh. Von aussen zumindest sehr beeindruckend – als Nicht-Muslim darf man allerdings in keine der Moscheen rein.



Im Anschluss führt uns Mohammed durch die Souks (Märkte) der Medina – u.a. durch das jüdische Viertel. Farben, Gerüche, Lautstärke – Reizüberflutung. Die Temperatur geht in Richtung 30 Grad.








Dann zum Bahia-Palast. Ein atemberaubender Anblick. Hier lebte der Sultan mit seinen 4 «Favoriten»-Frauen (davon eine Lieblingsfrau) und 24 Konkubinen. Mosaike und Schnitzereien wo man hinschaut. Sehr voll und…. die Welt ist klein… in einem Durchgang laufen uns ehemalige Nachbarn aus Zürich über den Weg… Tonja, Oliver, Lynn – da muss man erst nach Marokko fliegen, um sich mal wieder zu sehen 😉





Zum Mittagessen sind wir im La fontaine des épices eingekehrt. Etwas touristisch aber auch hier: eine Augenweide – wie im Film. Auch das Essen war gut. Wir brauchten die Stärkung auch, denn die 7-8 km durch die Medina haben schon ein wenig geschlaucht.



Nach dem Mittagessen sind wir zurück ins Riad (home sweet home), um uns ein wenig auszuruhen. Nach einem erfrischenden Minztee und einem kleinen Nickerchen sind wir zum Le Jardin Secret aufgebrochen. Die folgenden Bilder illustrieren diesen wunderschönen Garten – einem der grössten privaten Gärten (kostet auch Eintritt) Marrakeshs. Man fragt sich manchmal, woher hier das ganze Wasser kommt. Die Antwort: Ein System von Kanälen (ohne Pumpen – reines Gefälle) aus dem Atlasgebirge bringt das Wasser nach Marrakesh – Wasser hat es hier damit offensichtlich genug.




Zurück im Riad und nach einer kurzen Dusche sind wir dann Richtung Abendessen aufgebrochen. Nach einem 15 minütigen Walk durch die Souks sind wir im L’mida Restaurant gelandet. Wir hatten dort eigentlich reserviert für einen Platz auf dem Rooftop….. die Reservierung war aber nicht angekommen. Nach 10 min drinnen sitzen und ein wenig Frust haben wir dann aber trotzdem einen Platz draussen bekommen – weil es «No-Shows» gab – Glück gehabt. Und….. unbeschreiblich schön wenn man dort sitzend den Sonnenuntergang über Marrakesh geniessen darf. Das Restaurant Ambiente wirkt zusätzlich. Muss man erlebt haben.







Nach dem Abendessen sind wir dann noch 10 Minuten weiter auf die Hauptattraktion Marrakeshs gegangen, den Jemaa el-Fnaa Platz. Es geht nicht voller, lauter, bunter… fast schon ein bisschen zu viel des Guten. Live Musik überall – ohrenbetäubende Trommeln, hunderte von Essensständen, Quacksalber, … muss man ebenfalls mal erlebt haben 🙂





Und dann zurück durch – genau die Souks – zum Riad. Ab ins Bett – der Tag war lang und mit mehr als 17 Tausend gelaufenen Schritten auch anstrengend aber: EXTREM eindrucksvoll. Gute Nacht und bis morgen – dann kommen u.a. die «Kinder» aus Zürich.


Das sind ja beeindruckende Bilder,wunderschönen. Ja,die Welt ist klein man trifft dann schon ein mal den einen oder anderen. 17000 Schritte das ist schon eine Hausnummer. Ja,die Kinder sind auf dem Weg zu euch. Frue mich mit euch. Habt einen wunderschoenen Tag und freue mich auf die naechsten schoenen Fotos. 😘